Top Image

Projekte

Leiden für die Galle: Das Schicksal der Kragenbären in Vietnam

Was ist zu tun?

Wer sich mit den Bärenschicksalen in Vietnam beschäftigt, muss sich die spannende Frage stellen: Wie könnten Alternativen der Unterbringung aussehen, damit von oberster Stelle tatsächlich ein schnellstmögliches Ende der tausendfachen Tierquälerei nicht länger verhindert werden kann? Wohin aber mit 3.000  gequälten Kreaturen? Wie sieht eine realisierbare, humane Obhut aus? Eine Auswilderung, das scheint weltweit unumstritten, kommt für Bären so gut wie nicht in Frage. Für Käfigbären bestimmt nicht. Sie könnten sich nicht selbständig ernähren und würden eingehen oder zu Problembären in der Nähe menschlicher Ansiedlungen werden.

Bei AAF und ENV gibt es Gedankenspiele, welche zeitnahen Lösungen denkbar ein könnten. Sie müssten Standards bieten, die eindeutig über denen der wenigen staatlichen Auffangstationen für Wildtiere liegen. Hier – wie auch in vietnamesischen Zoos – sieht es mit der Tierhaltung nicht unbedingt zum Besten aus.

Das Schlimmste für die Käfig-Bären Vietnams wäre es, wenn die Regierung behaupten könnte, es stünden – neben der vorbildlichen Auffangstation von Animals Asia mit maximal 200 Tieren – ja sowie keine besseren Plätze zur Verfügung.

Eine informierte und emotional engagierte Öffentlichkeit außerhalb Vietnams wird hierüber mitreden wollen und können. So wäre z.B. die Variante, eine große Anzahl Bären von ihrer "Heimat" Vietnam durch Umsiedlung ins Ausland zu erlösen, zu prüfen. Asyl für die Käfigbären Vietnams?

Weitere Informationen: