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Leiden für die Galle: Das Schicksal der Kragenbären in Vietnam

Kürzlich war Tigerbaby in Vietnam unterwegs und hat sich in der Hauptstadt Hanoi und der näheren Umgebung ein erstes, eigenes Bild von einer dort 3.000-fach praktizierten Misshandlung von Bären machen können.

Kragenbär in Käfig eingepferchtKragenbär in Käfig eingepfercht
Alle paar Wochen muss ein Galle-Bär eine Vollnarkose über sich ergehen lassen. Hierzu muss er zuvor fixiert werden.
Kragenbär erhält Betäubungsspritze in die Tatze
Seine Peiniger setzen die Betäubungsspritze mit Vorliebe in die Tatze. Sie kann mit Hilfe einer Schlinge am leichtesten festgezurrt werden.
KragenbärKragenbär in Käfig eingepfercht
Die Gallenblase des betäubten Bären wird mit einer Hohlnadel angestochen und leergepumpt. Bis der Körper eines Gallenbären nicht mehr mitmacht und das Tier eingeht, dient er seinen Haltern als lukrative Erwerbsquelle.
Ampullen mit Bärengalle
Obwohl der Handel mit Gallenflüssigkeit illegal ist, macht der Staat dem Spuk kein Ende. In "Bärenfarmen" und Apotheken wird jedem Bärengalle angeboten, der danach fragt. Dabei bestreiten sogar führende traditionelle Heiler aus Vietnam den Nutzen dieser "Medizin".

Alles schreit nach entschlossener Aktion. Das Ziel: eine unsägliche Tierquälerei beenden, die zugleich die Gefahr der Ausrottung zweier Bärenarten in Vietnam und einigen Nachbarländern mit sich bringt.

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