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Das Schicksal des Banggai-Kardinalbarschs

Zuhause zwischen abgelegenen Inseln des Banggai Archipels in Indonesien - doch zugleich weltweit geschätzt als sogenannter Zierfisch in vielen Wohnzimmern. Das könnte ihn schon bald das Überleben kosten.

Banggai-Kardinalbarsch
Er wird von Fischern gefangen, für die er nur eine kleine Aufbesserung ihres Einkommens ist. Und: das Fanggebiet ist ein überschaubares Gebiet. Dennoch ist es nicht so leicht, dafür zu sorgen, dass der "schöne Kardinal" einfach in Ruhe gelassen wird. Denn da sind die Händler, die den armen Fischern einiger Dörfer klingende Münze versprechen, wenn sie regelmäßig zum Kardinal hinab tauchen. Neben der brutalen Fangmethode sorgt die Folter des Transports dafür, dass nur wenige Tiere bis ins Wohnzimmer in Berlin, Singapur, Tokio oder New York überleben.
Taucher fängt Kardinalbarsche
Taucher fängt Banggai-Kardinalbarsche
Prinz Albert II von Monaco
Prinz Albert II von Monaco
Tigerbaby war vor Ort auf Ost-Sulawesi, als eine Artenschutzorganisation aus Monaco ein Rettungsprojekt für einen der schönsten und bedrohtesten "Zierfische" behauptete starten zu wollen (s. Video). Bis zum heutigen Tag ist dort weiter nichts passiert! Ob Prinz Albert weiß, wie dieses und andere Beispiele schon bald einen bösen Schatten auf sein Image als Umwelt- und Naturschützer werfen können?

Tigerbaby hat lange versucht, Verantwortliche, die Zugang zum Fürsten haben oder bekommen können, auf die Missstände hinzuweisen. Bislang war Schweigen die Antwort aus dem Fürstentum. Der Vertreter der fürstlichen Stiftung in Deutschland ist informiert und verspricht Klärung. Aber weiter vergehen die Monate. Tigerbaby bleibt weiter am Ball.

Dokumentarfilm von tigerbaby.tv über die Situation des Banggai-Kardinalbarsches in den Küstengewässern einer abgelegenen Inselgruppe vor Zentral-Sulawesi (Indonesien), ca. 13 Minuten.